12. DasBackhaus-Zeitfahrcup 2016

ZFC-Logo_260Was wird das Radsportjahr für Sie persönlich bereithalten? Finden sie es in sportlich-familiärer Atmosphäre heraus, ob nur bei einem einzelnen Zeitfahrevent, bei zweien oder sogar gleich allen drei Austragungen. Wer mitmacht gewinnt – mindestens spannende Erfahrungen!

Gutes wie gehabt…

  • Drei einzelne, voneinander unabhängige Einzelzeitfahren im April, Juni und September
  • Einzel- und Teamwertungen je Event; extra Schulteam-Wertung beim SEHENSWERT-Prolog
  • zu den Vorjahren identische Austragungsorte bzw. Strecken
  • Event im Juni: Normal- sowie Kurzstrecke (25 und 14 Kilometer) mit automatischer GÖ-Challenge-Wertung, integrierte Austragung der Deutschen Feuerwehrmeisterschaft (DFM)
  • automatische Teilnahme an der Cup-Gesamtwertung ab zwei gelisteten Ergebnissen bzw. mit den besten beiden Teilnahmen (ein Streichergebnis)

Neu: Gesamtcup-Sponsor

DasBackhaus_240Mit der Vollkornbäckerei „Das Backhaus“ haben wir einen starken wie hervorragend passenden Partner gewinnen können. Seit vielen Jahren ist das Unternehmen nicht nur für den regionalen (Rad-)Sport engagiert, sondern vor allem für sehr hochwertige und handwerklich hergestellte Lebens- bzw. Backmittel ein Inbegriff. Wir freuen uns getreu dem Motto „Volles Korn für volle Energie“ auf die kommenden Jahre!

Ergebnisse

Die Einzel- und Teamergebnisse unserer Zeitfahren (= Tageswertungen) finden Sie im Bereich der jeweiligen Einzelveranstaltung – dort stets ganz unten.
Ihr Team von personal sports

Gesamtergebnis DasBackhaus-Zeitfahrcup 2016

1/3 SEHENSWERT-Prolog Rosdorf 23.04.2016

Sehenswert_260pxDie Tour d’Energie gehört zu Göttingen, der SEHENSWERT-Prolog wiederum gehört zur Tour d´Energie (kurz TdE) sowie zum DasBackhaus-Zeitfahrcup: Es ist wieder Zeit für einen Auftakt in ein weit über die Grenzen Göttingens hinaus bekanntes Radsport-Wochenende. Bei unserem bewusst kurz gewählten Prolog-Zeitfahren über nur 4,6 Kilometer auf bewährter Strecke vor den Toren der Universitätsstadt heißt es daher in doppelter Weise: „Radsport frei!“

weiterlesen1/3 SEHENSWERT-Prolog Rosdorf 23.04.2016

2/3 SBZW-Flachzeitfahren Rosdorf 12.06.2016

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altMit 25,5 Kilometern wartet das SBZW-Flachzeitfahren in Rosdorf traditionell mit der längsten Strecke der Serie auf (Normalstrecke).

Zusätzlich wird eine Kurzstrecke über 14 Kilometer angeboten – ideal auch für Einsteiger/innen: Denn auf der Kurzstrecke darf man sich per Reglement ausschließlich OHNE spezielles Zeitfahrmaterial gegen die Uhr versuchen bzw. seine persönliche Wettfahrt aufnehmen. Denn für schnelles Radfahren bedarf es vor allem Lust und schlicht eines Starts und eben keineswegs besonders technischer Finesse!

weiterlesen2/3 SBZW-Flachzeitfahren Rosdorf 12.06.2016

3/3 OELLES-Bergzeitfahren Hemeln 18.09.2016

Der Hemelner Berg bleibt unser Klassiker zum Abschluss. Die 5,4 Kilometer bei OELLES-Bergzeitfahren nicht nur für ausgewiesene „Bergflöhe“ eine Teilnahme wert, sondern auch für Bergliebhaber ohne filigranen Astralkörper. Schließlich ist der Anstieg zum einen nie steiler als fünf Prozent und zum anderen sehr gleichmäßig und damit „rhythmisch“ zu fahren.

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Hemeln – Startliste online

logo-oelle_200pxAm kommenden Sonntag geht es für den diesjährigen REFRATECHNIK-Zeitfahrcup in die letzte Runde. Mit OELLES-Bergzeitfahren in Hemeln steht der Klassiker des Cups auf dem Programm. Die vorläufige Startliste ist nun online.

Bitte beachten Sie:

Der Event- und Anmeldebereich wird am Sonntag erstmals etwa 100m entfernt vom Startbereich im sog. Dreschschuppen (Unterdorf 2, 34346 Hemeln) verortet sein. Dort wird es neben der Nummernausgabe, Kaffee und Kuchen und der Siegerehrung zudem (weitere) Möglichkeiten fürs Parken geben sowie gleich auf dem Gelände auch Toiletten. Zur Sicherheit: An der eigentlichen Rennstrecke ändert sich hingegen nichts, Start- und Zielbereich liegen also unverändert wie in den vergangenen Jahren.

Sollten Sie die Anmeldefrist für die Voranmeldungen verpasst haben, ist das kein Grund nicht zu starten; am Sonntag können Sie sich noch nachmelden! Bitte kommen Sie dazu rechtzeitig zu uns. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Eventinfo.

Wir freuen uns auf einen spannenden Sonntagnachmittag mit optimalen Temperaraturen und hoffentlich reichlich Sonnenschein.

Ihr Frieder Uflacker & Team

SBZW-Zeitfahren: Ergebnis

PS_ZFC_4C_200pxBei der zweiten Etappe unseres diesjährigen Zeitfahrcups hat Holger Faupel den ersten Platz für sich einfahren können. Bei den Frauen Siegte Elisabeth Roepke. Die Ergebnislisten sind schon auf der Eventseite zu finden. Ein ausführlicher Bericht zum Event sowie natürlich wie gewohnt eine Bildergalerie folgen in den nächsten Tagen…

Ihr Frieder Uflacker & Team

Startliste zum SBZW-Zeitfahren online!

altAm Sonntag ist es schon wieder so weit, unser zweites Rennen gegen die Uhr startet um 12 Uhr am Mittag in Rosdorf. Das SBZW-Flachzeitfahren ist  wartet mit einer kurzen und einer normal langen Strecke auf weit über hundert Starterinnen und Starter. Die vorläufige Startliste entnehmen Sie bitte der Eventseite.

Sollten Sie die Anmeldefrist für die Voranmeldungen verpasst haben, ist das kein Grund nicht zu starten, am Sonntag können Sie sich noch nachmelden! Bitte kommen Sie dazu rechtzeitig zu uns. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Eventinfo.

Wir freuen uns auf einen spannenden Sonntagnachmittag mit optimalen Temperaraturen und hoffentlich reichlich Sonnenschein.

Ihr Frieder Uflacker & Team

Startliste zum SEHENSWERT-Prolog

altNoch zwei Mal schlafen, dann ist es so weit; der Startschuss zum SEHENSWERT-Prolog und damit zum 11. REFRATECHNIK-Zeitfahrcup fällt am Samstag um 14:00 Uhr.

Wann Sie oder Ihre Liebsten starten entnehmen Sie bitte der voläufigen Startliste.

Sollten Sie die Anmeldefrist für die Voranmeldungen verpasst haben, ist das kein Grund nicht zu starten, am Samstag können Sie sich noch nachmelden! Bitte kommen Sie dazu rechtzeitig zu uns. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Eventinfo.

Wir freuen uns auf einen spannenden Sonnabend mit optimalen Temperaraturen und hoffentlich reichlich Sonnenschein. Am Sonntag geht es dann gemeinsam auf die große Runde der Tour d’Energie.

Ihr Frieder Uflacker & Team

WISSENSWERT | Vorbelastung (SportPOST – Nr. 9)

Zeitfahrcup„Viel zu viele Teilnehmer neigen dazu, übererholt in die Tour d´Energie zu gehen“, weiß Frieder Uflacker. Deshalb empfiehlt der Sportwissenschaftler, am Tag vor dem Jedermannradrennen eine kurze, aber intensive Vorbelastung zu fahren. „Das ist deutlich besser als passive Ruhe und sinnvoll, um die Muskelspannung zu erhöhen“, erklärt der 36-Jährige. Um zu verhindern, dass die Vorbelastung für den Organismus zur Überbelastung wird, ist jedoch dreierlei zu beachten:
Erstens, dass Sie vor der Vorbelastung mindestens einen Tag lang regeneriert haben. So sagt Uflacker im Hinblick auf die am Sonntag ausgetragene Tour d´Energie: „Ab Donnerstag sollte – wenn überhaupt – nur noch ganz reduziert gefahren werden“. Ohnehin sollten Sie es grundsätzlich vermeiden, kurz vor wichtigen Wettkämpfen noch lange Trainingseinheiten einzuschieben.
Zweitens ist zu beachten, dass die kurze Vorbelastung auch wirklich kurz bleibt.
Drittens sollten Sie versuchen, immer wieder auf Ihren Körper sowie dessen Signale zu hören – und so im Idealfall im Laufe der Zeit ein Vorbelastungsprogramm zu entwickeln, das perfekt auf Sie abgestimmt ist.

Und wie könnte ein solches Vorbelastungsprogramm nun ganz konkret aussehen?
Grundsätzlich ist eine Vorbelastung weniger ein Training im klassischen Sinn, als vielmehr ein Signal an die Muskulatur, sich für Höchstleistungen bereit zu machen. Dies wird auch an den unten stehenden Zitaten erfolgreicher Sportler deutlich. Daher lautet die Marschrichtung in jedem Fall „kurz und knackig“. Auf dem Fahrrad könnten Sie beispielsweise eine bewusst lockere Einheit von 40-80 Minuten absolvieren, in der Sie einige Belastungsspitzen setzen. Das könnten beispielsweise dreimal eine Minute im Wettkampftempo sein, oder fünf Sprints über jeweils acht Sekunden. Wichtig ist, dass der Gesamtumfang der intensiven Phasen ebenso wie die Dauer der Einheit insgesamt im Vergleich zum bevorstehenden Wettkampf gering ist.

Eine optimale Vorbelastung ist ferner auch der Sehenswert-Prolog am Samstag über viereinhalb Kilometer, den Sie optimalerweise in ein je halbstündiges Auf- und Abwärmprogramm einbetten. Der Vermutung, dass die Teilnahme am Prolog das Leistungsniveau für die Tour d´Energie senken oder gar der Muskulatur schaden könne, erteilt Uflacker eine entschiedene Absage. „Weil es vergleichsweise kurz ist, kann das Zeitfahren sogar voll gefahren werden“, verrät er. Ein weiterer Vorteil einer Vorbelastung ist, dass sich dank ihr Nervosität vor dem Rennen abbauen lässt. Und schließlich ist genau dies doch eine der größten Herausforderungen vor bedeutsamen Wettkämpfen: Das Finden der richtigen Balance zwischen Anspannung und Entspannung.

„Am Tag vor einem wichtigen Wettkampf laufe ich bewusst schneller als im normalen Dauerlauf, um Spannung in den Muskeln aufzubauen und dem Körper zu signalisieren, dass eine harte Belastung bevorsteht. Mein bestes Rennen über 3000 Meter hatte ich im Übrigen einen Tag nach einem 1500-Meter-Lauf – die Beine liefen wie von selbst.“    Coline Ricard, Landesmeisterin im Langstreckenlauf

„Vorbelastung vor der Tour d´Energie? Ein klares Ja! Der Prolog beispielsweise ist aus meiner Sicht prima geeignet, um sich für die TdE aufzuwärmen.“    Holger Faupel, Zweiter beim Zeitfahrcup 2013

„Am Morgen meiner Langstrecken-Wettkämpfe hole ich mir die nötige Spannung durch einen Auftakt, bei dem ich einen 500 Meter langen Abschnitt sehr schnell laufe; so fällt mir das Wettkampftempo nicht mehr schwer und der Körper ist optimal auf die bevorstehende Belastung eingestellt.“    Geronimo von Wartburg, Schweizer Vizemeister im Marathonlauf

 

WISSENSWERT | Schlechtwetter-Training (SportPOST – Nr. 8)

schlechtwetter fr ps-homepageWenn es regnet, macht sich unter Sportlern oftmals eines breit: Demotivation. Das ist nachvollziehbar, aber zugleich auch bemerkenswert. Denn genau genommen bietet schlechtes Wetter für das Training eine gro߃ƒŸe Chance: Nämlich bei Bedingungen zu ben, denen man auch bei einem Sportevent ausgeliefert sein und nicht aus dem Wege gehen kann. Das Aufraffen bei herausforderndem Wetter€“ zum Beispiel bei Windböen oder Regengüssen – lohnt sich also! Vor allem dann, wenn das Training mit ähnlich viel Einsatz und Fokussierung durchgeführt wird wie an angenehmen Sommertagen. Viel zu oft führt die Demotivation nämlich dazu, dass nur locker, reduziert oder halbherzig€“ und damit nicht spezifisch beziehungsweise wettkampfnah€“ trainiert wird.
Ein intensives Schlechtwetter-Training hingegen bewirkt zweierlei: Zum einen, dass man sich ganz grundsätzlich an widrige Bedingungen gewöhnt. Das kann zum Beispiel Erfahrungsgewinne in puncto Kleidungswahl betreffen, das Erleben der ungewohnten äu߃ƒŸeren Bedingungen selbst unter hoher Belastung, oder Körpergefühl und -wahrnehmung. Hat man sich mit diesen Bereichen (bewusst oder unbewusst) bereits im Training auseinandergesetzt, so stellen sie im Wettkampf keine Neuerung mehr dar.
Der zweite gro߃ƒŸe Ertrag von Schlechtwettertraining ist ein ganz konkreter: Bereitet man sich etwa auf den Göttinger Frühjahrs-Volkslauf, die Crosslauf-Serie oder die Tour d’Energie vor, so sollte man dies auch bei schlechtem Wetter zumindest einmal auf der originalen Wettkampfstrecke tun. Denn nur so lernt man ganz bestimmte Streckenabschnitte (z.B. eine schlammige Passage beim Laufen, einen Abschnitt mit extremem Seitenwind, oder eine Abfahrt bei Nässe) genau kennen. Auch hier gilt es, die Passagen eben nicht nur locker hinter sich zu bringen, sondern wettkampfnah zu trainieren. Klar ist, dass niemals zu viel riskiert werden sollte was sowohl für möglicherweise gefährliche Passagen gilt, als auch für die Dauer des Trainings: Bei hohen Umfängen in Nässe und Kälte steigt schlie߃ƒŸlich unweigerlich das Risiko einer Erkältung. Gelingt das intensive Schlechtwetter-Training, so können Sie optimistisch in den Wettkampf gehen: Denn setzt dort zum Beispiel Regen ein, so lässt sich diesem mit einem müden Lächeln begegnen: „Kein Problem“, kann man sich dann sagen, „denn das habe ich im Training bereits erlebt.“

Wattbasierte Trainingssteuerung

diaDurch mobile Leistungsmessgeräte (englisch: Powermeter) lässt sich Ihre Leistung gerade bei begrenzter Trainingszeit hervorragend bestimmen und somit effektiver steigern. Dabei misst das Powermeter Ihre jeweils aktuell erbrachte Leistung und zeichnet diese auf. Es gibt Ihnen somit eine unmittelbare Rückmeldung über das, was Sie gerade tun und gleichsam über das, was sie eben nicht tun.

So erlaubt das wattbasierte Training präzise Einblicke und folglich eine effektive Platzierung der besten Trainingsreize für Sie als SportlerIn sowie für uns als Trainer.

Ein modernes, wattgesteuertes Trainingssystem geht dabei deutlich genauer vor als  die allgemein angewandte Methode der ausschließlichen Herzfrequenzmessung, da diese z.B. schleichende Leistungsschwankungen oder Leistungsspitzen nicht adäquat abbilden kann. Darüber hinaus ist die Herzfrequenz leicht durch äußere Einflüsse wie Schlafmangel, Ernährung und andere Faktoren beeinflussbar. Mit Hilfe der Herzfrequenzsteuerung lässt sich ein leistungsorientiertes Training zwar gut modulieren, in Ausschließlichkeit jedoch nicht präzise gestalten und kontrollieren.
Am günstigsten erweist sich in der Praxis die sinnvolle Kombination und gegenseitige Abstimmung der beiden Parameter Watt-Leistung und Herzfrequenz!

Watt-Training: Sie haben Lust?

Wenn Sie gerne watt- bzw. leistungsbasiert mit Ihrem Rad (Rennrad, Mountainbike, Cyclocross, Handbike etc.) unterwegs zu sein möchten oder gar eine spezielle Betreuung in pucto Watt-Training von uns wünschen, sprechen Sie uns unverbindlich an!
Oder testen Sie einmal eines der marktführenden Systeme von CycleOps® noch in dieser Woche:
Dafür ist keinerlei Umbau an Ihrem Rad notwendig. Sie tauschen lediglich ihr Hinterrad gegen eines unserer CycleOps®-Testhinterräder sowie den Computer aus und schon können Sie nach kurzer Einweisung ins Watt-Zeitalter starten.
Wie genau und zu welchen Ausleihkonditionen Sie unser Material testen können, erfahren Sie in unserem Test-Center oder senden Sie uns Ihre Anfrage über unser Kontaktformular.

Unsere Expertise für Ihren Fortschritt: Profitieren Sie mit uns vom Watt-Training.

Ihr Frieder Uflacker & Team

WISSENSWERT | Weihnachtspfunde adé (SportPOST – Nr. 7)

pfelSportler sind im Vorteil, wenn es darum geht, die möglicherweise über die Feiertage angehäuften Pfunde wieder los zu werden. Und das ganz eindeutig. Schließlich gilt Sport als optimales Mittel, um etwas für die Figur zu tun. Einerseits, weil beim Sporttreiben effektiv Kalorien verbrannt werden – und zu diesem Zwecke insbesondere Ausdauersportarten bestens geeignet sind. Zweitens, weil Muskeln – die durch Trainingsmaߟnahmen angesprochen und zum Wachstum angeregt werden -€“ einen höheren Energiebedarf haben als passive Masse. Und zu guter Letzt aufgrund einer Erkenntnis, die der Politiker Joschka Fischer im Zuge seiner Marathonvorbereitung erfahren und in seinem Buch €žMein langer Lauf zu mir selbst€œ veranschaulicht hat: Treibt man Sport, so ist man unmittelbar danach häufig auf Gesundes aus: Sei es eine Banane, ein Apfel, ein Müsliriegel oder ein knackiger, frischer Salat.

Grund dafür dürfte vor allem anderen der Bedarf des Körpers sein, nicht nur Energie zuzuführen, sonder auch Nährstoffe und Mineralien. Schlieߟlich sind diese durch das Sporttreiben verloren gegangen. Das Signal des Körpers nach diesem Bedarf nehmen wir als Hunger auf etwas Frisches und Knackiges wahr.

Diese Erkenntnis, die vor Joschka Fischers Lauf-Buch kaum von Sportwissenschatflern beleuchtet worden war, teilen inzwischen viele Sportler. Womöglich ja auch Sie: Oder würden Sie direkt nach einem anstrengenden Ausdauerlauf einen fettigen Chessburger gegenüber einem knackigen Obstsalat vorziehen? Prinzipiell hilft Sport also nicht nur dabei, fit(ter) zu werden und die Weinachtspfunde purzeln zu lassen. Sondern womöglich sogar dabei, sich gesund oder gesünder zu ernähren.

WISSENSWERT | Vorsätze umsetzen (SportPOST – Nr. 6)

schwimmen triathlon gttingenSie haben einen allgemeinen Vorsatz gefasst, sich ein konkretes Ziel gesteckt oder streben eine ganz bestimmte Entwicklung an. Wie gelingt es nun, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen und das Vorhaben auch tatsächlich umzusetzen? Zum Großteil hängt die Umsetzung natürlich von Ihrem Willen ab. Von Ihrem Willen, das gesteckte Ziel trotz aller Hindernisse auch wirklich zu erreichen. Die Motivation ist also von immenser Bedeutung. Zugleich können Sie aber bereits im Zuge der Formulierung Ihrer Vorsätze die Weichen dafür stellen, dass sie in Erfüllung gehen. So sollten Ziele und Vorsätze grundsätzlich verschriftlicht und gemäß der SMART-Regel formuliert werden. Diese Regel besagt, dass Vorsätze spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert sein sollten.

So ist der Vorsatz: „Ich möchte mehr Sport machen“ zwar grundsätzlich löblich, erfüllt allerdings nicht die Faktoren, spezifisch, messbar und terminiert zu sein. Deutlich effektiver wäre folglich die Variante: „Ich möchte im kommenden halben Jahr mehr Sport treiben. Deshalb nehme ich vor, jeden Montag für eine Stunde laufen zu gehen. Ich weiß, was mir das bedeutet und weiß deshalb, dass ich das durchhalten werde.“

Auch andere, oftmals gefasste Vorsätze hinken jeweils an mindestens einem der Bereiche der SMART-Regel: Sei es die Idee eines Laufeinsteigers, „Ich will in zwei Wochen einen Marathon in unter vier Stunden laufen“, jene eines Mittvierzigers „Irgendwann will mal wieder fünf Kilo abnehmen“ oder der viel zu allgemeine Vorsatz des Hobbyschwimmers, „einfach ein bisschen besser“ werden zu wollen. Um unspezifische oder unrealistische Vorsätze zu vermeiden, sollten Sie sich einfach an der SMART-Regel orientieren:

  1. Wie lautet mein – konkret definierter – Vorsatz (=spezifisch)?
  2. Welche Zahlen oder Paramater habe ich, um meinen Fortschritt nachzuvollziehen (=messbar)?
  3. Stehe ich hinter dem Vorsatz und bin ich bereit, zu tun, was nötig ist (= akzeptiert)?
  4. Sind die Vorsaätze auch wirklich erreichbar (= realisitisch)?
  5. Ist für den Vorsatz ein zeitlicher Rahmen festgelegt (= terminiert)?

Wie erwähnt, sollten Vorsätze verschriftlicht werden. Zudem ist es ratsam, sie in positiver Weise (und nicht als „Vermeidungs-Vorsatz“) zu formulieren. Garantieren, dass Sie ihre Vorsätze umsetzen werden, können wir Ihnen natürlich trotz der SMART-Regel nicht. Zumindest sind wir uns aber sicher, dass Sie dank der Regel Ihre Chance erhöhen, das zu erreichen, was Sie erreichen möchten!